Aktuell

Projekt Hoch N

Nachhaltigkeit an Hochschulen entwickeln – vernetzen – berichten


Das Projekt Hoch N ist ein bundesweites Projekt, welches im Verbund mit insgesamt 11 Hochschulen im Dezember 2016 gestartet ist.

Hoch N widmet sich der Verankerung von Prozessen der Entwicklung, Implementierung und Etablierung von Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen. Das Vorhaben verbindet praktische und wissenschaftliche Ansprüche und verfolgt als übergeordnetes Ziel, Expertenwissen und Prozesskompetenzen zum Thema zu bündeln, aufzubereiten sowie weiter auszubauen, um dadurch nachhaltige Entwicklung an Hochschulen zu fördern.

Projektziele

Hoch N widmet sich der Verankerung von Prozessen der Entwicklung, Implementierung und Etablierung von Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen. Das Vorhaben verbindet praktische und wissenschaftliche Ansprüche und verfolgt als übergeordnetes Ziel, Expertenwissen und Prozesskompetenzen zum Thema zu bündeln, aufzubereiten sowie weiter auszubauen, um dadurch nachhaltige Entwicklung an Hochschulen zu fördern. Konkrete Teilziele sind:

  1. Etablierung eines programmbasierten Netzwerks zum Erfahrungsaustausch,

  2. Entwicklung eines gemeinsamen Nachhaltigkeitsverständnisses,

  3. Förderung einer nachhaltigen Hochschulentwicklung durch Ableitung wesentlicher Themen- und Aktionsbereiche innerhalb der Handlungsfelder Nachhaltigkeits-berichterstattung, Governance, Forschung, Lehre und Betrieb sowie Ableitung geeigneter Entwicklungs- und Unterstützungsmaßnahmen,

  4. Leitfadenerstellung zur nachhaltigen Hochschulentwicklung innerhalb dieser Handlungsfelder.


Eine Verknüpfung mit internationalen Nachhaltigkeitsnetzwerken macht den Hoch N-Verbund auch über nationale Grenzen hinweg sichtbar.

Vorgehen

Basierend auf den Zielen des Hoch N-Verbundes sind die Arbeiten entlang fünf Handlungsfeldern gegliedert:

  • Nachhaltigkeitsberichterstattung
  • Governance
  • Forschung
  • Lehre und Betrieb

Die Ergebnisse werden über das Netzwerk in regelmäßigen gemeinsamen Veranstaltungen zusammengetragen und integriert. Innerhalb der fünf Handlungsfelder finden jeweils pro Jahr zwei vertiefende Arbeitstreffen (sog. PraFo-Sessions mit VertreterInnen aus Praxis und Forschung) statt. Insgesamt elf deutsche Hochschulen arbeiten in Hoch N zusammen, weitere Valuepartner sind eingebunden und das Netzwerk wird kontinuierlich ausgebaut sowie weiterentwickelt. Verbundleitung und Koordination des Gesamtprojekts liegen bei der Universität Hamburg (Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität).

Ergebnisverwertung

Die in Hoch N entstehenden Leitfäden zu den einzelnen Handlungsfeldern ermöglichen niedrigschwellige Einstiegsoptionen für die Förderung von sowie die Berichterstattung über Nachhaltigkeit an Hochschulen. Im Verbund gesammelte Good-Practice-Beispiele und Case Studies dienen sowohl als Dokumentationen von Nachhaltigkeitsaktivitäten im Verbund als auch als Anregungen für Hochschulen, die nachhaltigkeitsbezogenes Handeln in ihren Strukturen (weiter) stärken möchten. Durch die Identifikation von Förder- und Hemmfaktoren sowie die Ableitung von Unterstützungsmaßnahmen bei der Implementierung von nachhaltigkeitsorientiertem Handeln resultieren für Hochschulen in wissenschaftlicher und praktischer Hinsicht anknüpfungsfähige Ergebnisse. Darüber hinaus kommt jenseits konkreter Ergebnisse im Hoch N-Verbund auch dem Prozess erhebliche Bedeutung zu: Vernetzung, kollegiale Beratung, Erfahrungs- und Wissensaustausch etc. tragen erwartungsgemäß zu – ergebnisoffenen – Weiterentwicklungen, Perspektivenerweiterungen und Innovations-potenzialen bei.

Alle Informationen über Aktuelles aus dem Projektverbund und die Veranstaltungstermine finden Sie auf der Webseite: www.hochn.org

Ansprechpartner/innen Universität Bremen

Bror Giesenbauer
E-Mail: giesenbauer@uni-bremen.de

Merle Tegeler
E-Mail: tegeler@uni-bremen.de

Projektleiter/innen
Prof. Dr. Alexander Bassen und Dr. Claudia Schmitt
Tel.: 040/4 28 38 55 80
E-Mail: hochn.knu@uni-hamburg.de



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FONA

Bundesministerium für Bildung und Forschung

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